Digitales Fundraising für Vereine – Spenden erfolgreich online sammeln

Digitales Fundraising und digitale Spendenaktionen für Vereine und Verbände

Wie können Vereine auch online mehr Sichtabarkeit bekommen und dadurch digitales Fundraisind betreiben? Wir erklären was es braucht für digitale Spendenaktionen für gemeinnützige Vereine.

Die Digitalisierung hat Auswirkungen auf unser gesamtes Leben. Auch Vereine stehen vor der Herausforderung, sich die neuen, digitalen Rahmenbedingungen zu Nutze zu machen. So hat sich auch im Bereich des Fundraisings/Spendenaktionen in den letzten Jahren einiges getan und die digitalen Möglichkeiten haben sich rasant weiterentwickelt. Da es bei den ganzen Neuerungen nicht so einfach ist, den Überblick zu behalten, sind hier ein paar Tipps, um Aufmerksamkeit zu erhalten:

Passend dazu: Digitalisierung als Chance für Vereine und das Ehrenamt

Sichtbarkeit auf der Webseite: Lightboxen

Wichtig für eine Spendenkampagne ist die Sichtbarkeit. Und was eignet sich hierzu besser dazu, dies entsprechend auf der eigenen Vereinswebseite einzubinden? Die Webseite ist häufig die erste Anlaufstelle für Mitglieder und andere Interessierte. Eine sogenannte Lightbox auf der Startseite einzubinden, hilft, die Aufmerksamkeit auf die Spendenkampagne zu lenken. Lightboxen sind Popup-Grafiken, die nach wenigen Sekunden beim Besuch einer Website erscheinen. Ob die Lightbox nur auf der Startseite auftaucht oder auf anderen Seiten kann manuell konfiguriert werden.

Einmalige Spende vs. monatliche Spende

War vor ein paar Jahren die einmalige Spende oftmals der Standard, geht der Trend heute zur monatlichen Spende. Hierfür gibt es verschiedene Tools, die z.B. auf der Vereinswebseite eingebunden werden und es ermöglichen, dass leichter verträgliche Spendenbeträge angeboten werden können, wie z.B. monatlich 10 € gegenüber einer einmaligen, jährlichen Spende von 120 €.

Responsive Design

Die Mediennutzung hat sich in den vergangenen Jahren stark verändert und mobile Endgeräte wie Smartphones und Tablets spielen eine immer wichtiger werdende Rolle in unserem Alltag. Dies gilt auch im Bereich von Online-Spenden. Bereits 2017 wurde rund jede vierte Online-Spende auf einem mobilen Endgerät durchgeführt. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass die Webseite sowie Mails und Newsletter responsiv gestaltet sind, damit sie auf mobilen Endgeräten korrekt angezeigt werden.

Übersichtlichkeit

Nichts ist für den Nutzer abschreckender als eine unübersichtlich gestaltete Webseite. Das gilt auch für die Gestaltung des Spendenformulars: Der Prozess sollte klar und ansprechend dargestellt sein und Beschreibungen enthalten. Ggfl. teilt man den gesamten Prozess in mehrere, benutzerfreundliche Schritte auf.

Relevante Kennzahlen

Um Erkenntnisse über das Nutzerverhalten zu bekommen, kann der Einsatz von Analyse-Tools sinnvoll sein. Keine Sorge, es müssen jetzt nicht wöchentlich 20 verschiedene KPIs ausgewertet und bis ins Detail analysiert werden. Es reicht oftmals, wenn man sich ein paar relevante Kennzahlen heraussucht, wie z.B. die Abbruchrate, und diese über einen Zeitraum von mehreren Monaten analysiert, um daraus Verbesserungen für zukünftiges Marketing abzuleiten.

Noch 3 Tage: Countdowns in E-Mails und Webseite

Möchte man den Nutzern vermitteln, dass das gesetzte Ziel des Projektes/Vorhabens näherkommt, ist es sinnvoll, auf der Webseite bzw. im Newsletter eine Countdown-Uhren einzubauen. Sie kann dabei helfen, den Empfängerinnen und Empfängern die Dringlichkeit der Kampagne zu vermitteln.

Facebook: Persönliche Spendenaktionen

Auch auf Social Media-Plattformen ist spenden möglich. Facebook führte im Jahr 2017 die Funktion ein, dass Nutzer zu einem Anlass, wie z.B. zu ihrem Geburtstag, ihre Freunde bitten können, für eine bestimmte, zuvor ausgewählte Organisation zu spende. Insbesondere kleiner Organisationen können diese persönlichen Fundraising-Kampagnen nutzen, in dem sie in ihrem Bekanntenkreis auf diese Möglichkeit aufmerksam machen und somit ein Team von Unterstützern aktivieren und mobilisieren.

Präsenz auf verschiedenen Crowdfunding-Plattformen

Für Vereine kann es durchaus sinnvoll sein, Präsenzen auf digitalen Plattformen wie betterplace.org, Startnext oder Kickstarter einzurichten, um von deren Bekanntheitsgrad und Reichweite zu profitieren. Auf diesem Weg ist es möglich, den ein oder anderen zusätzlichen Unterstützer für die Kampagne oder das Projekt zu gewinnen.

Bereits seit ihrer Kindheit von der Digitalisierung und ihren Möglichkeiten fasziniert ist Simone Dogu nun seit vielen Jahren als Projektmanagerin und IT Consultant in diesem Umfeld unterwegs. Um ihr Wissen weiterzugeben lehrt sie zudem an verschiedenen Hochschulen und engagiert sich ehrenamtlich in Vereinen und Verbänden auf Bundesebene.

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