Der Zweifach-Effekt des Interim-Manager

Kostenersparnis und Aufgabenübernahme eines Interim Manager


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Einige Unternehmen können es sich nicht vorstellen einen Headhunter oder einen Interim Manager zu beauftragen. Sie sind der Meinung die Kosten seien zu hoch. Jedoch gibt es die Möglichkeit einen Headhunter plus einen Interim Manager zu beauftragen und trotzdem Kosten zu sparen. Man sollte die Kosten aller Optionen genau betrachten und vergleichen.

Wie teuer sind Headhunter wirklich?

Die Kosten eines Headhunters belaufen sich meistens auf 25 bis 30% des Jahresgehaltes des Kandidaten. Die Kosten wirken auf den ersten Blick exorbitant. Sie relativieren sich aber, wenn man die Cost of Vacancy mit in die Überlegung einbezieht. Für ein Unternehmen, das eine Führungsposition kurzfristig neu besetzen muss, kann der ergänzende Einsatz eines Interim Managers Sinn ergeben. Dadurch kann die Zeit, der nicht besetzten Stelle nicht nur vorrübergehend wieder schneller besetzt werden, sondern auch preisgünstiger, so dass in der Zeit, in der der Headhunter nach einem geeigneten Kandidaten sucht, geringere Cost of Vacancy entstehen. Es fallen nur die fixen Kosten des Tagessatzes des Interim Managers an.

Was ist die Cost of Vacancy?

Die sogenannte Cost of Vacany beschreibt die Kosten, die anfallen, wenn eine Stelle unbesetzt bleibt. Diese geht davon aus, dass alle Mitarbeiter einen numerischen Beitrag zum Umsatz leisten. Somit wäre eine unbesetzte Stelle ein Verlust. Diese Kennzahl gibt somit Einsicht über die Budgetgröße durch das Nicht-Besetzen der Stelle

Wie kann die Cost of Vacany berechnet werden?

Bei der Berechnung wird das Jahresgehalt durch die Anzahl der Arbeitstage dividiert und dem Wichtigkeitsfaktor (1-nötig, 2-wichtig, 3-sehr wichtig), sowie mit der Time-to-Hire multipliziert. Natürlich muss bei der Zusammenarbeit mit dem Headhunter die Cost of Vacancy mit einberechnet werden. Diese kann aber mit Hilfe des Headhunters effektiver genutzt werden. Dadurch können die Time-to-Hire-Kosten gering gehalten werden. Des Weiteren ist es nicht nur günstiger, sondern auch risikoverringernder, einen Headhunter zu beauftragen.

Die Harvard University hat in einer entsprechenden Studie eine Berechnungsformel ermittelt, welche von folgender Prämisse ausgeht:

Bei einem Jahresgehalt von 250.000€ eines Rechtsabteilungsleiters, wird der Tagessatz von 1.500€ für bspw. 4 Monate berechnet.

(250.000€: 253 Tage) *2 *114 = 225.296,44€ (fehlender Anteil am Gesamtumsatz)

250.000€* 30% = 62.500€ (Kosten des Headhunters)

1.750€* 5 Tage pro Woche = 7.500€* 4 Wochen= 30.000€* 4 Monate = 120.000€ (Kosten des Interim Managers)

62.500€ + 120.000€ = 182.500€ (Kosten des Headhunters und dem Interim Managers zusammen)

225.296,44€ – 182.500€ = 42.796,44€ (Kosten, die gespart werden)

Anhand der Rechnung wird klar, dass selbst bei einer Beauftragung eines Headhunters und eines Interim Managers die Kosten geringer sind, als die Cost of Vacancy ohne diese wären. Durch den Einsatz eines Headhunters kommt es schneller zu einer neuen Stellenbesetzung, mit Hilfe eines Interim Managers kann jedoch schneller auf den Bedarf der unbesetzten Stelle eingegangen werden und somit noch schneller gehandelt werden. Wenn Unternehmen auf einem Interim Manager setzen, wird der zeitliche Druck für die Neubesetzung verringert. Das Unternehmen kann sich somit, gemeinsam mit Ihrem Headhunter, mit vollem Fokus auf eine langfristige Neubesetzung konzentrieren, um mögliche Fehlbesetzungen von Beginn an auszuschließen. Nichts ist schlimmer für ein Unternehmen, als eine Fehlbesetzung, die dann nochmals neu besetzt werden muss.

Kennen Sie Ihre Inhouse-Recruiting Kosten?

Im Vergleich zum Inhouse-Recruiting sind die Kosten für einen Headhunter häufig nicht nur günstiger, sondern bringen ein verringertes Risiko. Ferner sind die Kosten eines Headhunters von Beginn an klar definiert und transparent. Für ein Unternehmen fallen interne Kosten wie z.B die Schaltung von Stellenanzeigen, das Sichten und Auswerten von Bewerbungen und die Terminkoordination für Vorstellungs-und Einstellungsgespräche weg.

Was zeichnet einen Interim Manager noch aus?

Interim Manager haben eine langjährige Berufserfahrung und branchenspezifische Expertise. Die meisten weisen eine Laufbahn als langjährige Führungskraft vor. Sie sind darauf spezialisiert, zielführend Problemstellungen im Daily Business des Unternehmens erfolgreich zu lösen und sich souverän an die Bedingungen des Markts anzupassen. Das durch den Interim Manager implementierte Wissen bleibt nach dem Einsatz im Unternehmen erhalten. Durch seine Objektivität gegenüber dem Unternehmen und des externen Knowhows sind seine Entscheidungen nicht persönlich geprägt, somit kommt es zu keiner Konkurrenz für interne Führungskräfte. Des Weiteren gibt es eine saubere Übergabe und Einarbeitung zwischen dem Interim Manager und der neu besetzten Stelle bei der Übernahme der vakanten Stelle durch eine langfristige Lösung.

Interim Manager stehen ohne große Wartezeiten innerhalb von nur wenigen Tagen zur Verfügung. Dadurch ist es für das Unternehmen möglich, sehr schnell seinen notwendigen Bedarf auszugleichen.  Abschließend ist nochmal hervorzuheben, dass durch den Einsatz eines Interim Managers das Tagesgeschäft normal weiterlaufen kann und es somit zu keinen Verzögerungen und Ausfällen im Daily Business kommt.

Als selbständiger Rechtsanwalt und Datenschützer setze ich mich für den wirtschaftlich digitalen Erfolg von Unternehmen ein. Nach kurzer Tätigkeit in einer größeren Einheit, habe ich meine eigene, auf wirtschaftsrechtliche Fragestellungen ausgerichtete Kanzlei und Unternehmensberatung in Ludwigsburg aufgebaut. Ein Schwerpunkt ist der Datenschutz in der Digitalisierung. Daneben veröffentliche ich und arbeite als Lehrbeauftragter an der Hochschule.

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