Webinar oder Videokonferenz steht an? – Webinare richtig aufbauen

Erhöhe die Nachhaltigkeit deines Webinars um 57 %

Vermeiden Sie folgende Fallgruben  und werden Sie zum Webinar-Profi, der selbst mit dem langweiligsten Thema (fast) jedes Publikum begeistern kann!

Webinar Fallgrube No 1: Nicht dieselbe Sprache sprechen wie sein Publikum

Wer von Ihnen hat schon mal einem Vortrag in Fachchinesisch zugehört? Dann wissen Sie auch, wie aufschlussreich das war. Unbeding vermeiden bei Webinar Präsentationen!

Überlegen Sie zuerst:

Wer hört mir zu? 

Sprechen Sie zu einem Publikum auf einer online Fachtagung , dann legen Sie los mit dem Fachjargon. Sie teilen ein gemeinsames Verständnis der Fachwörter und Materie. Aber wo dies nicht der Fall ist – auch wenn das Publikum gemischt ist – verwenden Sie Worte, die von allen verstanden werden.

Lassen die «Myokardinfarkte» und «Impairment-Berechnungen» weg: Diese schaffen einen künstlichen Graben zwischen Ihnen und Ihrem Publikum.

Webinar Fallgrube No 2: Seine Zuhörer zu Tode langweilen

Was denken Sie, wer ist die wichtigste Person für die Zuhörer?

Haben Sie geantwortet: «der Redner», dann haben Sie ein grundlegendes, menschliches Prinzip nicht verstanden, nämlich:

«Jeder ist sich selbst der Nächste».

Die wichtigste Person für den Zuhörer ist er selbst.

So einfach ist das.

Redner machen oft den Fehler, zu denken, es drehe es sich beim Webinar nur um sie.

Wieso?

Weil für sie selbstverständlich dasselbe Prinzip gilt…

Diesen Redner interessiert es herzlich wenig, ob der Stoff bei den Zuhörern ankommt und auch verstanden wird. Es ist ihm einzig und allein wichtig, kompetent, smart und gebildet zu wirken. (Die männliche Form wird zu Gunsten der Lesbarkeit verwendet).

Er denkt, dass eine gelungene Präsentation bedautet, dass jeder zu ihm als dem Experten aufsieht. „Was bist Du doch für ein toller Kerl!“ möchte er gerne hören (insbesondere wenn der Vorgesetzte zusieht).

Falsch: Das einzige, was den Zuhörer interessiert, ist:

Was habe ich davon?

Der nächste Langeweile Faktor ist, den Inhalt zum Mittelpunkt der Präsentation zu machen. Die meisten Business Präsentationen sind ein Paradebeispiel dafür, besonders wenn PowerPoint mit viel Text verwendet wird.

Der Punkt ist: Es ist selbstverständlich wichtig, Inhalt zu vermitteln.

Information und Daten sind jedoch nie wichtiger, als dem Publikum den Sinn des Inhalts verständlich zu machen. Mit anderen Worten: Des Zuhörers Frage: «Was habe ich davon?» zufriedenstellend zu beantworten.

Goldene Webinar Präsentations-Regel: Legen Sie den richtigen Köder aus!

Fragen Sie sich: Welchen Nutzen haben die Zuhörer von meinem Webinar?

Wird dadurch ihr Leben oder ihre Arbeit leichter, besser, einfacher, effizienter?

Verwenden Sie mindestens so viel Zeit dafür, den richtigen „Köder“ zu kreieren – wie für die Aufbereitung der Daten und Fakten.

Sobald die Zuhörer verstanden haben, wieso Ihre Daten und Fakten für Sie persönlich wichtig sind, wird folgendes passieren:

Die Zuhörer werden ganz von selbst in Ihr Boot steigen, mit auf die Reise gehen – und vor allem mit Ihnen rudern wollen.

Webinar Fallgrube No 3: Keine nachhaltige Wirkung: Heute gehört, morgen vergessen

Schon Konfuzius sagte:

«Sage es mir, und ich werde es vergessen. Zeige es mir, und ich werde es vielleicht behalten. Lass es mich tun, und ich werde es können.»

Diese Aussage auch in Bezug darauf, wie Menschen lernen, bestätigt:

Edgar Dale, ein im Jahr 1900 geborener amerikanischer Lehrer, stellte 1946 seine These des «Erfahrungs-» oder «Lernkegels» vor.

Erfahrungskegel nach Edgar Dale
Quelle: Selbstdarstellung „Erfahrungskegel nach Edgar Dale“

Der Lernkegel zeigt auf, an wie viel sich Menschen beim Lernen nach 2 Wochen erinnern: Je aktiver die Lerntechniken – desto höher der Erinnerungsgrad.

Anders gesagt:

Man lernt besser, wenn man aktiv und wach ist.

Übersetzt auf Webinare bedeutet dies:

Beteiligen und engagieren Sie ihr Publikum, um einen maximalen Lerneffekt zu erreichen.

Dies macht nicht nur Spass und ist für alle Beteiligten äusserst kurzweilig,  sondern hat noch einen anderen angenehmen Nebeneffekt:

Ihre Zuhörer werden sich noch lange nach dem Webinar an Sie als Redner und vor allem an den Inhalt erinnern.

 

 

4 PRAXIS-TIPS: Multi-sensorische Techniken

Zur aktiven Beteiligung des Publikums an Ihrem Webinar

Praxis-Tipp 1: Stellen Sie rhetorische Fragen

wie z.B. Wie viele von Euch haben das auch schon erlebt?

oder: Macht das Sinn?

Wie viele von Euch gehen mit mir einig, dass Fragen wichtig sind?

Praxis-Tipp 2: Involvieren Sie das Publikum

indem Sie das Gelernte mit Übungen vertiefen, z.B. Schreibübungen zum aktuellen Thema:

«Schreiben Sie 5 Vorteile auf, welche die aktive Präsentationsmethode mit sich bringt»

Praxis-Tipp 3: Verwenden Sie Zeichnungen!

Zeichnungen eignen sich sehr gut dazu, die Aufmerksamkeit des Publikums bei Ihnen zu halten.

Denn: Was passiert bei endlosen PowerPoint-Präsentationen, sobald der Beamer angestellt wird?

Genau, das Publikum wendet sich von Ihnen ab – und dem projizierten Bild zu.

Praxis-Tipp 4: Wenn Ihre Zuhörer müde werden…

lassen Sie sie aufstehen und sich bewegen! (Ja, das funktioniert auch bei online Konferenzen)

Die Blutzirkulation wird angeregt und das Gehirn mit Sauerstoff angereichert:
So verhindern Sie, dass Ihr Publikum einnickt!

Wer hat es nicht gerne leicht(er) im Leben? Nathalie Sabrina Dahl hat es sich zum Ziel gemacht, KMU’s das Leben leichter zu machen. Ihr Spezialgebiet ist die «Team Performance Engine» - ein Prozess, der eine Harmonisierung im Team und innerhalb des Unternehmens anstrebt – um so bessere Resultate in der Bottom Line zu erzielen, ohne dabei den Spass bei der Arbeit oder eine effiziente Struktur aus den Augen zu verlieren.

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