Braucht die Welt IoT?

Wirtschaftliche Betrachtung und Aufbau von Kundennähe mit IoT-Technologie

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Eine Frage, die sich durchaus viele Menschen und Unternehmen stellen. Aber warum? Grundsätzlich herrscht immer noch Unwissenheit und die Angst vor diesen kleinen Dingern, die Daten sammeln. Die Angst ist nicht unbegründet, da allein in diesem Jahr (2017) sehr viele Fälle von Sicherheitslücken oder schlecht funktionierender Hardware aufkamen. Viele dieser IoT Produkte wurden lieblos designed, um schnellstens auf den Markt geworfen zu werden – ohne Rücksicht auf Verluste…
Hier sind die Hersteller gefordert, einheitliche Standards zu formen und die Probleme, die näher betrachtet gar keine Großen sind, aus der Welt zu schaffen.

Einführung in IoT- Intelligente Welt dank Internet of Things

Dabei ist die Idee von Internet of Things eine mehr als Geniale. Viele kleine Helferlein sind jetzt in der Lage, all ihre gesammelten Informationen mit der/einer Cloud zu teilen und mit anderen Daten anzureichern. Sensoren die vorher unkonnektiert, also als einsamer Single, ihr Leben als Device fristeten, können nun weitaus produktiver eingesetzt werden. Und der Trend der Technisierung in Richtung IoT hört nicht auf, Gartner hat für die nächsten Jahre folgende Zahlen prognostiziert:

  • 2016: Consumer & Business 6,3 Mrd. Devices
  • 2017: Consumer & Business 8,3 Mrd. Devices
  • 2018: Consumer & Business 11,1 Mrd. Devices
  • 2020: Consumer & Business über 20 Mrd. Devices

Ebenfalls in 2017 stark bemerkbar gemacht hat sich, dass 17% mehr in IoT investiert wurde als das Jahr zuvor – gesamt knapp 800 Mrd. Dollar. Bis 2021 wird die Investition in IoT auf bis zu 1,4 Billionen Dollar wachsen.

IoT – Ja oder Nein?

Nur bis jetzt konnten wir die Frage der Überschrift noch gar nicht klären! Die Antwort geht eindeutig in Richtung „JA“, da die neuen Möglichkeiten mehr aufwiegen als die Angst vor diesen Gerätschaften. Die kleinen Helferlein nutzen in allen Lebenslagen, sei es in der Industrie oder im privaten Haushalt – überall ist ein Einsatzzweck gegeben. Speziell im Security Umfeld ist diese Technologie nicht mehr wegzudenken.

Wirtschaftliche Betrachtung

Schlussendlich muss auch die wirtschaftliche Komponente betrachtet werden. Wenn sich die Unternehmen und Konzerne mehr mit dem echten Mehrwert als nur den Blick auf die Technologie zu haben, dann können auch völlig neue Geschäftsmodelle erzeugt und branchenübergreifend neue Märkte akquiriert werden. Viele Unternehmen im Mittelstand sind mit dem technischen Fortschritt überfordert und verharren der Dinge was passiert. Aufgrund einer guten Auftragslage ist die Parkposition noch möglich, nur muss in den nächsten Jahren in diesem Segment gehandelt werden. Was natürlich auch betrachtet werden darf, nicht jedes IoT-Device schafft den angestrebten Mehrwert. Die Ernüchterung kann sich schnell einstellen, da die Prozesse in Kombination mit den IoT-Devices nicht angepasst sind. Es ist notwendig, einen vollumfänglichen Blick auf alle Abläufe zu haben.

Kundennähe durch IoT-Technologien

Dies ist ein weiterer Punkt, der in dieser Betrachtung nicht vernachlässigt werden darf. Unendlich viele Maßnahmen werden ergriffen, um diese Nähe nicht zu verlieren. Sei es im Internet mit Targeting oder Ad´s, nichts wird unversucht gelassen, den Kunden nicht zu verlieren und ihn bei Laune zu halten. Dabei ist es so einfach, durch den Einsatz der IoT-Technologie, den Verlust auf einem vernünftigen Maß einzupendeln. Wir reden hier nicht vom Fesseln, eher vom sanften Integrieren in den Service- und Vertriebsprozess. Im Vorfeld können z.B. Wartungsintervalle weitaus früher erkannt und geplant werden. Hohe Investitionen sind auch bei dem Begehr zu verzeichnen, das Verhalten des Kunden zu lernen und zu verstehen. Nur wenn ich weiß, was der Kunde braucht und will, kann ich als Unternehmen ihm genau das liefern. Die Gießkanne im Marketing hat somit ausgedient und somit gehen IoT und Marketing in eine Symbiose ein, die anderweitig nie so zielführend umgesetzt werden könnte. Schließlich ist es der Kunde, der die Zeche bezahlt und dieser darf in keinster Weise auf das Abstellgleis gestellt werden.

Industrie 4.0

Auch in der Produktion, im Zuge der Digitalisierung, steht Industrie 4.0 und die Kommunikationsfähigkeit der Maschinen hoch im Kurs. Heute ist es unabdinglich, ebenfalls den kompletten Ablauf einer Herstellungsphase im Blick zu haben. Die zeitnahe Wartung und vorab schon Stillzeiten planen zu können, ist betriebswirtschaftlich betrachtet ein Muss. Es gibt zwar noch keine Worklife-Balance für Maschinen, sollte es aber mal dazu kommen, kann Industrie 4.0 hier vollumfänglich helfen.

Was ist Industrie 4.0? – Grundlagen erklärt

Die IoT-Aussicht für 2018

Für das kommende Jahr stehen die Prognosen gut, dass die Hersteller sich mehr mit den Sicherheitsthemen und Standards beschäftigen. Immer mehr ist auch zu verzeichnen, dass die Politik erkannt hat, was sich hinter der Digitalisierung und dem Einsatz von IoT Technologie verbirgt. Der Impact in diesem Segment wird in 2018 weiter an Geschwindigkeit gewinnen und ist nicht mehr aufzuhalten. Durch die Wahl von echten Experten als Unterstützung in diesem Segment, kann und wird bei der Einführung von IoT nichts schief laufen. Die Überforderung beim Mittelstand, wie schon oben angeführt, lässt sich somit abfedern und aus der Welt schaffen. Es wird auch nicht schmerzhaft die Komfortzone zu verlassen, eher ist es ein Ruck in eine zukunftsfähige Richtung. Von daher, 2018 wird das IoT-Jahr, seien Sie dabei.