4 Schritte, um Blog-Leser in zahlende Kunden zu verwandeln

Wie gewinnt man neue Kund:innen über einen Blog? – So steigern Sie Ihre Conversion-Rate effektiv

Erstellen Sie suchoptimierte Blogbeiträge, die potenzielle Kunden anziehen und Vertrauen aufbauen – und das ganz ohne den intensiven Wettbewerb der sozialen Medien.

Blogbeiträge sind ein großartiges Marketingtool, um neue Kund:innen über Google auf die eigene Website zu bringen – und das ganz ohne dem ständigen Wettbewerb, wie er auf Social Media herrscht, ausgesetzt zu sein. 

Täglich werden unzählige Blogbeiträge veröffentlicht, von denen der Großteil den Umsatz des jeweiligen Unternehmens nicht steigern werden. Zwar muss nicht jeder Blogbeitrag verkaufsfördernd sein, doch die Beiträge, sollten dennoch darauf abzielen, neue Kund:innen anzulocken. 

Aber wie verfasst man einen solchen Blogbeitrag? 

1. Es kommt auf den Inhalt an

Ob Verkäufe über den Blog generiert werden oder nicht, hängt wie beim Rest der Content-Marketing-Strategie auch, von den erstellten Inhalten ab. Da die Erstellung eines Blogbeitrags jedoch wesentlich länger dauert als beispielsweise die Produktion eines TikTok-Videos, ist es hier besonders wichtig, von Anfang an auf dem richtigen Kurs zu sein. 

Ganz wichtig: Die Inhalte dürfen sich nicht nur an die idealen Kund:innen und Leser:innen wenden. Denn: Vergnügen nicht gleichbedeutend mit Umsatz. 

Alle Inhalte sollten potenziellen Kund:innen zwar gefallen, aber das allein ist kein Verkaufsfaktor. Blogbeiträge, die Kund:innen anziehen, müssen in erster Linie für das vorhandene Angebot relevant sein. 

2. Blogbeiträge für die Suche optimieren

Blogeinträge sind zwar geeignet, neue Kund:innen zu gewinnen und die Marketingstrategie voranzutreiben, aber ohne SEO sind sie relativ wirkungslos. In der Suchmaschinenoptimierung liegt das volle Potenzial des Bloggens: Google kann rund um die Uhr Leads auf die Website schicken. 

Der Fehler Nr. 1: Auf das Muskelgedächtnis des akademischen Schreibens zurückzugreifen, anstatt sich die nötigen Fähigkeiten anzueignen und zu lernen, wie man für Suchmaschinen schreibt. 

SEO ist kein Schimpfwort. Es geht nicht darum, den Algorithmus zu „hacken“, sondern darum, Ihren Artikel so zu gestalten, dass Google erkennt, wann er den Suchenden angezeigt werden soll. 

SEO-Sichtbarkeit ist eine der priorisierten Marketing-Aktivitäten deutscher Kleinunternehmer:innen. Laut einer Studie von GoDaddy, planen 47 Prozent der Befragten hierin zu investieren. Ein Blogbeitrag, egal wie gut er geschrieben ist, schöpft sein Potenzial erst dann voll aus, wenn er auf Seite 1 von Google erscheint. Hier sind die Grundlagen dafür, wie das gelingt. 

Exkurs: Die Grundlagen der Website-SEO 

Das Herzstück der Suchmaschinenoptimierung sind Schlüsselwörter. Hierbei handelt es sich um Begriffe, die bei der Suche in Google eingegeben werden. Das Hauptkeyword, auf das der Artikel abzielt, wird als Startkeyword bezeichnet. Zusätzlich gibt es viele weitere Keywords im Text, die den Kontext liefern und Google helfen, den Inhalt besser zu verstehen. 

Ein Artikel über Paris braucht beispielsweise viel Kontext, bevor Google versteht, worum es wirklich geht. Es könnte sich um Paris in Frankreich handeln, um Paris Hilton oder um das Informationssystem für öffentliche Hilfe (PARIS). 

Die Schlüsselwörter, die den Kontext zum Hauptschlüsselwort ergänzen, werden verwandte Schlüsselwörter genannt. In seiner einfachsten Form besteht die Suchmaschinenoptimierung darin, das Start-Keyword und verwandte Keywords an den richtigen Stellen zu verwenden, damit der Inhalt bei Google gut platziert wird. 

Einige dieser wichtigen Stellen sind: 

  • Blog-Titel 
  • Blog-Überschriften (H2s, H3s) 
  • Die ersten 100 Wörter des Artikels 
  • Im gesamten Artikel verteilt 
  • Bildnamen und Alt-Text 

Durch die richtige Verwendung dieser Schlüsselwörter kann der Artikel besser von Suchmaschinen erfasst und auf den vorderen Seiten der Suchergebnisse platziert werden. 

3. Vertrauen bei potenziellen Kund:innen aufbauen 

Sobald die Leser:innen auf der Website angelangt sind, ist es an der Zeit, sie zu umgarnen. Dies gelingt nicht, indem man direkt in den Verkaufsprozess einsteigt. Dafür gibt es zwei Hauptgründe: 

  1. Neue Leser:innen haben noch nicht genug Vertrauen, um einen Kauf abzuschließen. 
  2. Die Leser:innen sind aus einem bestimmten Grund auf die Website gekommen, und dieser muss erfüllt werden. 

Um neue Leser:innen in Kund:innen zu verwandeln, müssen sie sich erst vom Fachwissen überzeugen. Dies erreicht man natürlich nicht, indem das Wissen hinter einer Bezahlschranke versteckt ist oder die Leser:innen dazu aufgefordert werden, sich in eine E-Mail-Liste einzutragen.  

Leser:innen, die über Google auf die Website gelangen, muss sofort klar sein, dass die Verfasser:innen des Artikels wissen, wovon sie sprechen und beim bestehenden Problem helfen können. Ansonsten ist das Risiko sehr groß, dass gerade hinzugekommene Leser:innen schnell wieder zu Google zurückkehren und bei der Konkurrenz nach Hilfe suchen. 

Das Vertrauen in das Fachwissen wird sofort sabotiert, wenn Unternehmen in ihrem Blog nur über sich selbst schreiben. Kund:innen wollen keinen 2.000 Wörter langen Artikel über das Unternehmen lesen. In den Texten muss es immer um die Bedürfnisse und Interessen der Leser:innen gehen. 

4. Der Weg zu den Angeboten 

Wenn die Leser:innen über Google auf die Website gekommen sind und die Lösung ihres Problems gefunden haben, müssen sie im nächsten Schritt die Angebote entdecken. 

Der häufigste Fehler: Anzunehmen, dass die Leser:innen von allein auf die Angebote stoßen. Neue Kund:innen müssen gezielt dorthin geführt werden. 

Viele Unternehmen verlieren Kund:innen, weil sie ihre Angebote nicht auf verschiedene Weise präsentieren. Eine einzige Erwähnung der Produkte oder Dienstleistungen reicht nicht aus. Käufer:innen müssen durch mehrere Markenkontaktpunkte auf das Angebot hingewiesen werden. Dies geschieht am besten durch verschiedene Präsentationsmethoden in jedem Blogbeitrag. 

  • Inline-Einladungen in der Mitte Ihres Blogbeitrags mit der Aufforderung, ein kostenloses Angebot herunterzuladen 
  • Zeitgesteuerte Pop-ups, die Nutzer auf eine Serviceseite oder den Shop weiterleiten 
  • Banner am oberen oder unteren Rand der Webseite 
  • Aufforderungen zum Handeln (CTAs) in der Fußzeile 
  • Grafiken in der Seitenleiste 

Durch diese verschiedenen Ansätze kann sichergestellt werden, dass die Leser:innen auf Angebote aufmerksam und letztendlich zu Kund:innen werden. 

Alexandra Anderson ist Marketing Director Germany bei GoDaddy und seit mehr als zehn Jahren als Marketingexpertin in der IT-Branche tätig. Seit sechs Jahren kümmert sie sich speziell um den Anbieter GoDaddy in Deutschland, mit besonderem Fokus auf digitales Marketing. Ein besonderes Anliegen ist ihr die Digitalisierung von Mikro- und Kleinunternehmer:innen.

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