Kennzahlen im Online Marketing: Unterschied zwischen TKP, PPC etc.

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In letzter Zeit gab es immer wieder mal Verwirrung um die verschiedenen Formen wie man Werbung bezahlt oder was es so für Performance Indikatoren gibt. Dabei gibt es verschiedene Modelle die von verschiedenen Medien sowie Verlagen bevorzugt werden. Um die Verwirrung um diese Kennzahlen etwas aufzulösen, erkläre ich hier ganz kurz, was der Tausend-Kontakt-Preis (TKP), der Pay-per-click (PPC) und weitere für eine Bedeutung haben.

Tausend-Kontakt-Preis (TKP)

Das ist eines der klassischen Indikatoren im Marketing. Dabei wird angegeben wie viele Leute mit der Aufschaltung einer Anzeige angesprochen werden und was die Anzeige kostet um 1000 Sichtkontakte zu bekommen.

Die Berechnung ist dabei einfach. Es wird der Preis der Anzeige durch die verteilten Exemplare bspw. einer Zeitung  geteilt und mit 1000 multipliziert. Dabei bekommt man die durchschnittlichen Kosten um 1000 Leute zu erreichen.

Diese Art wird heutzutage aber auch im Internet verwendet. Beispiel dafür ist die Anzeigenschaltung im Google Netzwerk bei dem es auch pro 1000 Einblendungen abgerechnet wird.

Pay-per-click (PPC)

Kann auch als Cost-per-click (CPC) bezeichnet werden und bezieht sich auf die Verrechnungseinheit die man bezahlt bei Suchmaschinen (Google, Yahoo, Bing etc.), Werbenetzwerken und Social Media Kampagnen (Facebook, Linkedin, etc.).

Wie der Name schon sagt bezahlt man dabei nicht für die Reichweite einer Anzeige sondern wenn jemand direkt darauf Klickt. Damit können Einträge auf Suchmaschinen oder Banner-Schaltungen abgerechnet werden. AdWords von Google ist dabei das klassiche Beispiel.

Cost-per-Action (CPA)

Das CPA ist ein Abrechnungspreis der auf der Anzahl von Aktionen die ein Werbemittel generiert, abgerechnet wird. Aktionen können bspw. Downloads, Verkäufe, Newsletter-Registrierungen etc. sein. Dabei muss man nur bezahlen, wenn ein Kunde dann diese Aktion ausgeführt hat, daher kann es auch Cost-per-Transaction bezeichnet werden.

Cost-per-Lead (CPL)

Der Preise bei dieser Abrechnung basiert auf der Anzahl der generierten qualifizierten Neukunden-Anfragen, die eine Werbung generiert hat. Dabei wird das ausfüllen von Formularen, oder auch der Klick auf eine Anzeige die auf die Webseite führt abgerechnet.

Cost-per-Order (CPO)

Diese Preisvariante ist besonders beliebt im Affiliate-Marketing Bereich. Dabei wird nur der Preis bezahlt, wenn eine Bestellung oder Transaktion ausgelöst wird. Es werden häuftig Cookies eingesetzt um zu sehen ob ein wiederkehrender Besucher beim 2. oder auch beim 10. Besuch kauft, damit die Zurechenbarkeit der Werbeaktion gewährleistet ist.

Kennzahlen die den tatsächlichen Erfolg von Direkt-Marketing-Kampagnen messen sollen sind die Conversion Rate sowie das ROI und werden in einem separaten Artikel behandelt.

Ich hoffe es war hilfreich und bleibt immer schön digital!