Top 5 digitale Marketing Trends 2017

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Neues Jahr und neue Herausforderungen. Auch 2017 ist getrieben von Trends und speziell im Marketing ist es wichtig schnell zu reagieren. Digitale Marketing Trends 2017 stehen dabei wieder im Fokus der Nutzer und der Umgang mit Informationen.

1. Mobil ist jetzt definitiv wichtiger als Desktop

2016 war der Durchbruch für den mobilen Datenverkehr. Viele grosse Provider haben gemeldet, dass erstmals der Traffic von Mobil höher war als bei Desktop-Geräten. Google präferiert die Mobil optimierten Webseiten, bestraft sogar, wenn diese nicht optimiert sind. Facebook hat schon 2012 davon gesprochen, dass es zukünftig nicht mehr ohne mobil-Optimierung funktionieren wird.

Speziell für Unternehmen ist es wichtig zu wissen, ob die Ziel- sowie Stammkunden viel auf Mobil unterwegs sind. Beispielsweise, was wäre wenn 80% davon nur mehr das Handy benutzen und dabei die Produkte nicht mehr finden? Optimierte Landingpages, Mobile Kampagnen, zielgerichtete Marketing Strategien für mobile Kunden und vieles mehr sollten dabei hoch auf jeder Marketing Agenda stehen.

2. Qualität beim Content Marketing

Einfach nur „high-quality content“ reicht nicht mehr aus. Immer mehr Firmen und Organisationen entdecken den Vorteil und halbherzig durchgeführte Content Strategien mit spezifischem Content sind dafür wichtig.

Das einfachste um sich abzuheben, ist sich dabei konkret auf die Probleme der Kunden zu konzentrieren. Dabei muss man über eine langzeit Strategie nachdenken, welche Themen für die Kunden wichtig sind und was für Probleme diese haben. Je relevanter die Inhalte sind, desto besser ist es auch in Zukunft gefunden zu werden und nachhaltig herauszustechen.

3. Videos und Video-Werbung werden wichtiger

Facebook und Google dominieren die Werbewelt im Internet. Als die grössten Innovatoren sind die beiden jedoch auch stark daran interessiert Video zu pushen. So planen beide für 2017 Videos als Werbebanner zu nutzen bzw. dies auszubauen.

Speziell mit der Kombination aus Mobil und Video Werbung wird es zunehmend interessanter. Deshalb wird 2017 die Zunahme der mobilen Werbungen für jeden Konsumenten spürbar werden, da diese effizienter sind und mehr Aufmerksamkeit beim Kunden generieren.

Jedoch ist auch hier sehr wichtig zu beachten: Guter, interessanter sowie auch unterhaltender Inhalt sind kritisch, denn dieses Format bestraft härter für unrelevanten und langweiligen Content.

4. Social Commerce wird immer wichtiger

Über die letzten Jahre haben zwar Google und Facebook immer wieder versucht das Social Commerce populärer zu machen. Nutzer sahen meist nur das Netzwerk nur als Mittel um soziale Kontakte zu knüpfen. Werbung, Empfehlungen und Diskussionen werden von Nutzern bereits angenommen, jedoch der Kauf von Waren war bis jetzt noch nicht akzeptiert.

F-Commerce ist dabei ein Schlagwort das Facebook aufgebracht hat. Nutzer waren immer noch distanziert von Facebook direkt zu kaufen. Andere Anbieter wie Like2Buy sind jedoch erfolgreicher Unterwegs. Dabei werden Plattformen wie Instagram, Pinterest etc. benutzt um Produkte zu vermarkten bzw. Leads direkt zu generieren. 2017 wird darum der Durchbruch werden für Social Commerce.

5. SEO verändert sich mehr und mehr

„Machine Learning“ verändert wie Google und andere die Suchen gestalten. Suchmaschinen nehmen langsam mehr wahr als nur Stichwörter oder Keywörter. Es ist wichtig wie etwas Stukturiert ist, wie gut lesbar der Inhalt ist und wie relevant der Inhalt ist. Google wird dabei wesentlich intelligenter und die Suchmaschinenoptimierung wird intuitiver.

Durch die rasanten Veränderungen bei den Technologien, passt sich Google auch immer schneller an und der Suchalgorithmus passt sich dementsprechend immer öfters an.

Die beste SEO Strategie ist dabei relativ einfach: Authentisch, nützliche Informationen und Lösungsorientierte Inhalte für die Probleme der Kunden. Somit auch das gleiche Rezept wie für gutes Content Marketing. Denn Google erkennt nun ob Inhalte für die Nutzer hilfreich sind oder nicht und belohnt/bestraft nach diesem Prinzip.

Zusammenfassung

Digitales Marketing bietet immer mehr Möglichkeiten. Firmen, Agenturen und auch Marketeres müssen sich anpassen und mit einbeziehen, dass sich das Nutzerverhalten stark verändert. Wichtig ist dabei immer mehr einen Mehrwert zu bieten (gutes Content Marketing und nützliche Inhalte) sowie auch dort erreichbar sein, wo der Kunde unterwegs ist.

 

Think out of the box and stay digital!

Mehr lesen:
Digitale Trends 2016

Gründer von MoreThanDigital.info und 11-facher Serien-Unternehmer seit er 13 Jahre alt ist. Als Gründer von 361consult, helm361, digitalPOS und weiterer Projekte schlägt sein Herz für Innovation und Disruption. Als Berater und Advisor hilft er Firmen, Regierungen sowie Organisationen in der Digitalisierung. Regelmässig ist er weltweit als Keynote Speaker unterwegs, um möglichst viele für Innovation und digitale Transformation zu begeistern und um aufzuklären.
6 Kommentare
  1. Sabrina sagt

    Hi!
    Bei mir im Unternehmen haben wir noch immer nur 1/3 der User über mobil. Dennoch gäbe ich dir recht, dass dies immer wichtiger wird und man hier definitiv seine Hausaufgaben gemacht haben sollte. Auch im Hinblick auf SEO. Gerade für SEO ist meine erste Regel immer den Inhalt für den User zu schreiben und zu optimieren. Wenn man das macht erledigen sich bereits einige SEO-Grundlagen im Prinzip von alleine.

    Liebe Grüße
    Sabrina

    1. Ben sagt

      Hallo Sabrina,

      danke dir für ein Kommentar! Es ist wirklich so. Wir haben auch Kunden bei denen bis zu 70% des Traffics über Mobil kommen (witzigerweise war jedoch nicht mal eine mobile Webseite vorhanden)
      Wenn man auch sieht, wie schnell das alles passiert ist, dann weiss man auch warum die Firmen überfordert sind. Innerhalb von 5 Jahren ist es von etwas über 8 % auf über 70% gestiegen. Genauso verhält es sich auch mit dem Inhalt. Vor einigen Jahren war wichtig das man ein Kontaktformular sowie seine Telefonnummer und Adresse online hat, heute muss man den Mehrwert bieten und das über Content und Problemlösungen 🙂

      Digitale Grüsse
      Ben

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